In seiner Kolumne auf Spiegel.de beschreibt Sascha Lobo anhand des mutmaßlichen Giftgasangriffs in Syrien Propaganda in den Zeiten von Social Media. Es geht heute nicht mehr um tiefgehende Analysen, sondern um die schnelle Beeinflussung.

Während das Dementi der syrischen Regierung in Zeiten der Handykameras schnell entlarvt ist, sind die Russen bei der Kommunikation viel weiter. Ihre Argumentation zielt explizit auf die sozialen Medien. Die „Social Propaganda“ ist viel stärker gefühlsbasiert als die herkömmliche Polit-PR, die auf redaktionelle Medien abgestimmt ist: „Und weil das Gefühl sehr viel schneller gefasst wird als rationale Argumente, tritt das Anscheinsprinzip in der Vordergrund: Wie sieht etwas auf den ersten Blick aus? Der Kontext wird sehr viel weniger wichtig, denn in sozialen Medien zählt in erster Linie der Moment, präziser das Gefühl des Moments. Für Social Propaganda bedeutet das, dass sie sich darauf konzentriert, ein Gefühl der Wahrheit zu erzeugen, das sich zumindest dem ersten Anschein nach aufrechterhalten lässt.“

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