Andrian Kreye beschreibt auf sueddeutsche.de, wie dynamisch ein offener Brief im Internetzeitalter wirken kann. Initiiert von der Aktivistenorganisation Avaaz und veröffentlicht auf der Website des US-Politikmagazins The Nation haben sich Thomas Piketty und andere namhafte Ökonomen an Angela Merkel gewandt und die deutsche Griechenland-Politik kritisiert.

Mit den fünf namhaften Ökonomen, darunter der Deutsche Heiner Flassbeck, schaffte es Avaaz, ein so genanntes Mem zu schaffen, also ein digitales Fundstück, das sich in kurzer Zeit massenhaft im Web verbreitet.

Nach Auffassung von Andrian Kreye dürfen weder Wissenschaft noch Medien politisch Partei ergreifen. Dies geht aber an der Wirklichkeit vorbei, wird doch eine Zeitung erst durch Kommentar oder Leitartikel spannend. So lange die Meinung als solche gekennzeichnet wird, ist es auch für Journalisten und Wissenschaftler nicht verwerflich, sie zu äußern. Problematisch wird es erst dann, wenn Objektivität oder Wissenschaftlichkeit vorgetäuscht wird, um eigene Ziele oder die von Auftraggebern zu erreichen.

Lesen Sie den ganzen Artikel auf sueddeutsche.de: http://bit.ly/1Saw0to

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