In einer gemeinsamen Erklärung haben sich die Partei-Jugendorganisationen gegen die Einführung eines Leistungsschutzrechtes für Presseverlage ausgesprochen.

Die Verfasser erinnern daran, dass es schon jetzt technische Möglichkeiten gibt, Inhalte im Netz dem Zugriff durch Suchmaschinen und News-Aggregatoren zu entziehen. Wie jeder Betreiber einer Webseite können auch Verlage mit einer kleinen Text-Datei auf dem Server (robot.txt) oder einer Zeile im HTML-Code dafür sorgen, dass die automatischen Programme der Suchmaschinen diese Webseite nicht erfassen. Viele Verlage nutzten die Suchmaschinen aber bewusst, um auf ihre Angebote aufmerksam zu machen.

Auch die Linksjugend stellt sich gegen das Leistungsschutzrecht. Auf Anfrage von n-tv.de hieß es von der Jugendorganisation der Linke, ihre Positionen stimmten mit denen der Stellungnahme überein. Die Linksjugend sei aber – vermutlich aufgrund von Widerständen der Jungen Union – nicht gefragt worden, sich daran zu beteiligen.

Lesen Sie hier den ganzen Beitrag auf n-tv.de: www.n-tv.de/politik/Die-Jugend-vereinigt-sich-article9640571.html

Netzpolitik.org fordert eine echte Debatte, da die erste Lesung im Bundestag voraussichtlich in der Nacht stattfinden wird: https://netzpolitik.org/2012/mitmachen-fordert-eine-richtige-bundestagsdebatte-uber-das-leistungsschutzrecht/

Meedia.de informiert umfassend zum Thema, auch über Googles Gegen-Kampagne: http://meedia.de/print/anzeigen-gegen-lsr-googles-unmoralisches-angebot/2012/11/29.html

Das NDR-Medienmagazin ZAPP schildert das Thema aus der Sicht der freien Redakteure: https://www.youtube.com/watch?v=pPC0_92ODXI

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