Ist die Katar-Krise durch einen Cyberangriff russischer Haker ausgelöst worden? Dies legt ein CNN-Bericht nahe, aus dem u. a. Spiegel online zitiert.

Offiziell begründeten die Nachbarstaaten den Abbruch der diplomatischen Beziehungen mit der Unterstützung Katars von Terrorgruppen – und mit iranfreundlichen Aussagen der katarischen Führung.

Doch genau diese Statements sind laut Katar auf einen Hackerangriff zurückzuführen, in Wahrheit seien die Äußerungen so nie gefallen. CNN zufolge reisten Experten der US-Bundespolizei FBI Ende Mai in die Hauptstadt Doha, um den mutmaßlichen Cyberangriff zu untersuchen. Der TV Sender beruft sich auf Geheimdienstmitarbeiter, die über die Ermittlungen unterrichtet wurden.

Demnach seien die Hacker aus Russland in die Systeme der staatlichen Nachrichtenagentur Katars eingedrungen und hätten dort eine Fake-News-Geschichte platziert. Darin standen laut der Regierung Katars falsche Informationen hinsichtlich der Führung des Emirates, die gegenüber Iran und Israel freundlich erschienen. Überdies soll in dem Bericht infrage gestellt worden sein, ob sich US-Präsident Donald Trump im Amt halten könne.

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